Veröffentlichungen von Friedrich W. Michaelsen+

Angewandte und Negative Toxikologie

 

Toxikologie - Die derzeitige Definition lautet wie folgt (Pschyrembel 257. Auflage):

"Lehre von den Giften, d.h. die Lehre von den schädlichen Wirkungen chemischer Substanzen auf lebende Organismen."


Hier wird von Giften und ihren Vergiftungen gesprochen. Das ist jedoch so nicht ganz richtig. Das Gift als Substanz gibt es kaum, da alle Stofflichkeiten der Erde im menschlichen Körper enthalten sind.
Gift ist daher keine Substanz , sondern als dosisabhängige Auswirkung auf einen Organismus zu verstehen.
So betrachtet beinhaltet die Toxikologie auch nicht nur ein Zuviel, sondern auch einen Mangel an Substanzen und ist besser definiert als Lehre der Toxine und ihren Aus- wirkungen auf einen in sich geschlossenen, holistischen Regelkreis.

Holismus - Phil. Grundhaltung, nach der alle Wirklichkeitsbereiche eine in Stufen auftretende echte Ganzheit bilden und muß verstanden werden als ineinandergreifen- der Regelkreismechanismus mit Auswirkungen und Abhängigkeiten nach innen und außen.

Angewandte Toxikologie = Summe aus Mangel +/- überschuß an Substanzen innerhalb eines Regelkreises mit pathologischen Auswirkungen.

Mangel bzw. überschuß kann entstehen durch:

  • geringe / überhöhte Zufuhr
  • gestörte Aufnahme / Ausscheidung
  • die Unmöglichkeit der Ausscheidung
  • toxischer Substanzen und / oder deren Metaboliten (Stoffwechselprodukten)

Der menschliche Organismus hat im Laufe der Evolution Arbeitsprozesse entwickelt, Stoffe aufzunehmen, zu verarbeiten und auszuscheiden. Dies geschieht durch eine Vielzahl komplizierter Arbeitsprozesse innerhalb unseres Körpers. Hierfür benötigt der Organismus u.a. eine ausgewogene Anzahl an körpereigenen Enzymen. Diese Enzyme sind Katalysatoren, denen jeweils eine spezifische Aufgabe obliegt, z.B. Aufspaltung, Transport, Anbindung, Ausscheidung, etc.

Beispiel: Calcium ist ein wesentlicher Baustein in unserem Organismus. Bei der Aufspaltung von Nahrung wird Calcium freigesetzt. Für dieses Element steht ein grob strukturiertes Eingangsenzym bereit, welches Calcium und alle ähnlichen Elemente (z.B. Blei) an den vorgesehenen Ort transportiert. Das Enzym wandert zurück und transportiert das nächste Calcium-Element. Angelagert wird nur die körperspezifische Bedarfsmenge, überschüsse werden ausgeschieden. Das Abrufen des Calciums aus den Depots erfolgt durch das organbezogene Enzym. Im Gegensatz zu dem grob- strukturierten Eingangsenzym, welches neben Calcium auch ähn- liche Elemente transportieren kann, ist dem organbezogenen Enzym ausschließlich der Transport von Calcium möglich. Es ist also wesent- lich spezifischer strukturiert. Auch bei der Ausscheidung finden ähnliche Prozesse statt. Ausgeschieden werden können nur ein Stoffe oder Stoffwechsel- produkte, deren spezifische Enzyme vorhanden sind. Fehlt ein ent- sprechendes Enzym, kann der Stoff nicht ausgeschieden werden. Er geht zurück in die Blutbahn und lagert sich wieder an.

Negative Toxikologie - Such- und Aufbau-Modell im Bereich der Ausscheidungs-Enzyme.

Der menschliche Körper stellt für alle sich aus unserer Ernährung entwickelnden Stoffwechselvorgänge die passenden Aufnahme-, Arbeits- und Ausscheidungsenzyme bereit. Der Organismus ist darüber hinaus auch in der Lage, eventuell fehlende Enzyme durch ähnliche zu ersetzen. Eine solche Anpassung spüren wir i.d.R. kaum.

Fatal wird es, wenn dem Körper Stoffe zugeführt werden, welche ihm unbekannt sind. Unsere natürlichen Warnsysteme, wie Geruchs- und Geschmackssinn sind nicht darauf eingerichtet, sind oft gestört oder irritiert.

Da unsere Eingangsenzyme relativ grob gerastert sind, die Arbeitsenzyme alles verarbeiten (größtenteils in kurzfristige Depots) und die Ausscheidungsenzyme nur ihnen bekannte Substanzen transportieren, kommt es zu Anreicherungen von Stoffen in Körperbereichen, in denen dann Schädigungen auftreten können.
In der Negativen Toxikologie wird durch Einsatz von substanzfreien Homöopathika (oberhalb der Lohschmidtschen Zahl) dem Organismus gezeigt, welches Arbeits- und Ausscheidungsenzym ihm fehlt. Danach ist erfahrungsgemäß der Körper in der Lage, die ihm fehlenden Enzyme herzustellen.

Hierzu ein Zitat des Buches "Endstation Gehirn", ChristopherWilliams

"Schwermetalle, radioaktive Stoffe, chemische Umweltgifte und Mangelernährung zerstören die menschliche Intelligenz.

Weltweit ist das zentrale Nervensystem des Menschen bereits so stark geschädigt,dass ein globaler Rückgang der menschlichen intelligenz- leistung nicht mehr verhindert werden kann. Das menschliche Gehirn zerfällt. Dieser Zerfall wird seit Jahren von Ärzten und Neu- physiologen beobachtet. Die gesellschaftlichen Schutzinsitutionen, Recht, Wissenschaft und Politik haben versagt. Die Menschheit verblödet."

Dieses Horrorzenario ist das Ergebnis einer detailreichen Studie von Christopher William: "Endstation Gehirn"; Die Bedrohung der mensch- lichen Intelligenz durch die Vergiftung der Umwelt" (Klett-Cotta, 2003). Williams ist Fellow des ESRC Global Environmental Change-Programms an der University of Sussex und Mitarbeiter an der Führungsakademie der Vereinten Nationen in Jordanien. Den Ökologischen und medizinischen Sachverhalt hat 1996 eine internationale Tagung von Wissenschaftlern und Ärzten im "Manifest von Erice" festgehalten. Die Palette der Stoffe, die schon in winzigsten Dosen das Gehirn schädigen, ist breit.

Manifest von Erice: Zu den Verbindungen jedoch, bei denen Aus- wirkungen auf die innere Sekretion nachgewiesen worden sind, gehören Dioxine, PCBs, Phthalate und viele Pestizide. Alle Verbindungen, welche die Tätigkeit von Neurotransmittern, Hormonen und Wachstumsfaktoren im sich entwickelnden Gehirn nachahmen oder ihr entgegenwirken oder die entsprechenden Werte verändern, gehören potentiell zu dieser Gruppe. Weitere Stoffe, bei denen neurotoxische Wirkungen nachgewiesen werden konnten, sind Blei und andere Schwermetallen, bzw. Schwermetallverbindungen wie Methylquecksilber und Munition aus abgereicherten Uran.
Auch radioaktive Strahlung in jeder Form und Elektrosmog stehen unter dem begründeten Verdacht das Nervensystem zu schädigen. Und diese Substanzen sind allgegenwärtig.

Manifest von Erice: Solche vom Menschen hergestellte Chemikalien (die das endokrine System und damit die Entwicklung des Gehirns und anderer Teile des zentralen Nervensystems stören) finden sich auf allen Kontinenten und in allen Weltmeeren. Man findet sie bei einheimischen Populationen von der Arktis bis in die Tropen, und weil sie sich im Körper lange halten, können sie von Generation zu Generation weitergegeben werden.

Mit anderen Worten: Schon 1996 gab es kein Lebewesen mehr auf der Erde, das nicht von Nervengiften verseucht war. Soweit der Ausschnitt aus dem Buch "Endstation Gehirn".

Unser Körper / Stoffwechsel hat für die Ausscheidung von giftigen Stoffen einen Arbeitsprozess entwickelt, der denkbar einfach ist. Bilden sich aus körpereigenen Stoffwechselprozessen Gifte, sogenannte Homotoxine, so landen diese im Bindegewebe (Mesenchym) und werden dort gesammelt, sortiert und in zusammenpassende Komplexe gebündelt, die dann Homotoxon genannt werden und für die ein Aus- scheidungsenzym vorhanden ist. Homotoxone stellen dann also kein Gift mehr dar.

Das Bindegewebe kann aber nicht zwischen körpereigenen und körperfremden Stoffen unterscheiden und so bindet es auch körperfremde Stoffe mit ein.

Die substanzfreie Informations-Medizin = potenzierter Wirkstoff, ist in der Lage, dem Körper zu zeigen, wo Arbeits- und Ausscheidungsenzyme fehlen. Dann baut er sie nach.

Dieses aber funktioniert nur bei gesunder, ausgewogener Ernährung! Nur wenn alles im Körper vorhanden ist, kann er seine Arbeit auch leisten. Ein(e) Therapeut(in) kann nur verschieben, was vorhanden ist!

Ist alles vorhanden und eine wie auch immer geartete Blockierung des Stoffwechsels gefunden und gelöscht, so verfügt unser Körper über ein gewaltiges Revitalisationspotential.

So wurde mit dieser Behandlungsmethode in der Ausgabe 5/99 "Naturheilpraxis" nachgewiesen, daß im Körper vollkommen fehlende Knochenteile neu nachgewachsen sind ("Link").

In Ausgabe 3/01 "Naturheilpraxis" konnte ähnliches über eine nekrotisierte Niere nachgewiesen werden ("Link").

Kontrolliertes Knochenwachstum erscheint möglich

Kontrolliertes Knochenwachstum erscheint möglich

Angewandte Toxikologie

- ist jede Einwirkung von außen auf einen in sich geschlossen Regelkreis, unabhängig von Art und Auswirkung.

Negative Toxikologie

- ist die Einwirkung von aus Substanzen gewonnener Information auf einen in sich geschlossenen Regelkreis.

Die Grenzen der Regelkreise können fließend sein.

Die Grenzen zwischen der Angewandten und Negativen Toxikologie entsprechend Substanz-Nichtsubstanz sind fließend und liegen auch als Mischform zwischen beiden vor.

Die Negative Toxikologie muß verstanden werden als Informations-Medizin.

Sie folgt damit den Gesetzen der Gravitation bis ins Unendliche, und ist die Weiterentwicklung der von Hahnemann erarbeiteten Homöopahtie.

Der Problemkreis "Knochen" ist sowohl in der schulmedizinischen als auch in der naturheilkundlichen Behandlung immer schwieriger unter Kontrolle zu bringen. Betroffen sind alle Altersgruppen von kindlichen Wachstumsstörungen bis zur Osteoporose und ölyse.
Im Nachfolgenden läßt sich deutlich nachweisen, dass ein zur Amputation anstehender Fuß mit Nekrose der 2. Mittelphalange erhalten werden konnte, nachdem der Prozeß über zwei Jahre progredient verlief. Danach erfolgte eine Umstellung der Behandlung auf Homöopathie-Phytotherapie und Licht. Das Ergebnis war überraschend positiv. Nicht nur die Mittelphalange hatte sich innerhalb von 4,5 Monaten aufgefüllt, sondern auch die aufgelöste distale Epiphyse hatte sich neu gebildet.

 

 

Zu Bild 1

Patient A.B., geb. 25.11.26

Geplante Fußamputation rechts bei DBS und progredienter Knochennekrose der 2. Zehe rechte Mittelphalange.
Diagnose: Osteomyelitis
Bericht: Siehe Anlage v. 22.01.87 , Hausärztl. Behandlung bis 27.11.86: Fußbäder, Nebacition, div. Salben, Amoxicillin.
Ab 12.01.87 auf mein Anraten täglich 10 ml Tebonin i.v.
Ab 22.01.87 Behandlung in meiner Praxis, seitdem keine weitere Progredienz des AZ, siehe Bericht Gagelmann v. 11.06.87.

Zustandsstatus Bild 1:

Schwach erkennbar
2. Zehe geschwollen und stärker als 1.
Deutlich erkennbar
Mittelphalange stark ausgeprägte Osteolyse und distale Epiphyse völlig aufgelöst.

 

 

 

 

 

 

 

Zu Bild 2

Zum Einsatz kamen handelsübliche und indikationsbezogene Homöopathika und Hyperthermie Ultra-Rot-A-Bestrahlung lokal und im Leber-Pfortaderbereich. Homöopathika wurden 2 x wöchentlich in meiner Praxis glutäal s.c. gespritzt als Hochpotenzen und p.o. täglich die passenden Tiefpotenzen dazu. Am 14.02. war der Fuß sauber. Amputation stand nicht mehr zur Diskussion. Tebonin-Infus. durch Hausarzt und Behandlungen in meiner Praxis nur noch 1 x pro Woche.

Kontrolle = Zustandsstatus Bild 2:

Schwach erkennbar
2. Zehe deutlich abgeschwollen
Deutlich erkennbar
1. Mittelphalange aufgefüllt
2. Epiphyserer Teil, scharf abgegrenzt auch zum Hauptknochen hin nachgewachsen.
3. Das Nachwachsen erfolgte nach rechts versetzt.
4. Alle Knochen in altersentsprechender Dichte, nur die "nachgewachsenen" Bereiche weisen eine deutlich erkennbar größere Dichte auf!

 

 

 

 

 

 

 

Das wirft Fragen auf:

1. Wie konnte die Umkehr des negativprogredienten Verlaufes erreicht werden? Der dann einsetzende Heilungsprozess ist Erfahrungsgut und unter dem Begriff der Spontanheilung geläufig.

2.+ 3. Die nach rechts versetzt nachgewachsene Epiphyse mach deutlich, dass hier tatsächlich keinerlei Reststrukturen mehr vorhanden waren, an der sich die Neubildung hätte orientieren können.

4. Welcher Prozeß/Zustand des sich in Auflösung befindlichen Gewebes macht eine Revitalisation "lokal begrenzt" möglich?

Der alleinige Einsatz von Hochpotenz-Homöopathika hat nicht zu solchen Ergebnissen geführt. Auch der alleinige Einsatz von Substanzen oder Licht konnte in meiner Praxis solche Revitalisations-Prozesse nicht zeigen.

Erst die Vorstellung, dass aus Substanzen gewonnene Potentate (substanzfreie Hochpotenzen) nicht biochemisch, sondern physikalisch wirken und für nachfolgende Substanzprozesse richtungsgebend sind, haben auch bei anderen chronischen Erkrankungen zur Umkehr und Genesung geführt (z.B. Bechterew M/S "Schrumpfniere" Tumorgeschehen).

Damit wird deutlich, dass nicht die Mono-Substanz-Therapie allein, sondern das Zusammenwirken von Informations- und Substanztherapie im geordneten Wechsel den gewünschten Erfolg bringt.

Ein solches Denken hat in der Universitäts-Medizin bisher keinen Eingang gefunden, obwohl in der Erfahrungsheilkunde immer wieder über Heilerfolge bereichtet werden konnte.

Die seit Virchow auf die Zelle gerichtete Forschung ließ und läßt bis heute kein Denken in umfangreicheren Dimensionen zu. In der Biologie hat man längst erkannt, dass jedes Individuum nur in einem ihm zuträglichen Milieu lebensfähig ist.

Auch für den Physiker ist der ständige Wechsel zwischen Plus und Minus mehr als nur Arbeits-Hypothese.

In der Medizin wissen wir inzwischen, dass zwischen den einzelnen Zellen Freiräume bestehen.
Geht man davon aus, dass die Zelle +gepolt ist, dann gilt für den Zellzwischenraum = Milieu "die" Polung
   Zelle = Substanz = Arbeitswerk?
   Zellzwischenraum = Nichtsubstanz = Informationsträger

So betrachtet, wird schnell deutlich, dass beide Bereiche ein untrennbares Ganzes darstellen und auch in der Therapie sich bei korrektem Einsatz wunderbar ergänzen. So und nur so ist der obige Therapie-Erfolg zu erklären.
Ich habe für diese Arbeitsweise den Begriff Angewandte und Negative Toxikologie geprägt und wie folgt definiert:

Mich haben die aufgeworfenen Fragen veranlasst, folgende Forschung "unteilbar miteinander verknüpft" zu initiieren:

  1. Krankenhaus mit besonderer Abteilung für schulmed. ausbehandelte Patienten, Behandlung in meiner Abteilung. Kontrolle durch Klinikleitung
  2. Delaborierungsanlage mit dem Ziel der Rückorganisation aller hochtoxischen Stoffe in toxinfreie, naturgebundene Verbindungen (siehe Kasten).
  3. Zentrallabor, in dem sowohl eigenermittelte als auch fremdermittelte Ergebnisse aus beiden vorgenannten Institutionen gesammelt, ausgewertet und neu zur Verfügung gestellt werden.
    Nur so ist individuelle, auf den Menschen, Tiere, Pflanzen, Böden bezogene Forschung sinnvoll und möglich.

Die Planung für ein solches Projekt läuft sei t1993 und kann heute durchaus als produktreif bezeichnet werden. Sowohl für die Klinik als auch den Bereich Delaborierung hat der Landkreis Lüchow-Dannenberg sein Interesse bekundet. ähnliche Interessenbekundungen liegen vor aus der pharmaz. Industrie.

Ziel der Delaborierungsanlage ist es, toxische Verbindungen und/oder Restmoleküle in natürliche nicht-toxische Mineralien zu reorganisieren. Dies ist nachweislich möglich, absolut rückstandsfrei (siehe Kasten).

Wenn schon heute die erfolgreiche Behandlung chronischer und degenerativer Erkrankungen in dem bescheidenen Rahmen einer Heilpraktiker_Praxis nachweislich möglich ist, dann gilt das erst recht für einen sich darauf spezialisierenden Klinikbetrieb. Für das Arbeitsverfahren wurde für alle Teilbereiche Markenschutz eingereicht.

Verfasser: Friedrich-W. Michaelsen

 

Nekrotisierte Niere nachgewachsen

Nekrotisierte Niere nachgewachsen

Angewandte Toxikologie

- ist jede Einwirkung von außen auf einen in sich geschlossen Regelkreis, unabhängig von Art und Auswirkung.

Negative Toxikologie

- ist die Einwirkung von aus Substanzen gewonnener Information auf einen in sich geschlossenen Regelkreis.

Die Grenzen der Regelkreise können fließend sein.

Die Grenzen zwischen der Angewandten und Negativen Toxikologie entsprechend Substanz-Nichtsubstanz sind fließend und liegen auch als Mischform zwischen beiden vor.

Die Negative Toxikologie muß verstanden werden als Informations-Medizin.

Sie folgt damit den Gesetzen der Gravitation bis ins Unendliche, und ist die Weiterentwicklung der von Hahnemann erarbeiteten Homöopahtie.

Am 3.9.95 erschien in meiner Praxis Frau M.B. - geb. 31.1.43 - Größe 161 cm - Gewicht 74 kg, Schulsekretärin - attraktiv und lebhaft - spielt regelmäßig Tennis, weitere Anamnese-Daten wie Diagnosen siehe Anlage 1 = Arztbericht vom 5.5.98.
Ihr war jetzt in Aussicht gestellt, spätestens im Januar'99 dialysepflichtig zu werden, und sie wurde jetzt intensiv darauf vorbereitet (Gespräche, Präsentation der Räume und Anlagen).
Nicht nur der Einfachheit halber, sondern auch zur Dokumentation des Krankheitsverlaufes habe ich den sehr ausführlichen Bericht des Nephrologen beigefügt. Er wurde erstellt als Grundlage für eine Kontrolluntersuchung in der MHH.
Auch der Bericht der MHH vom 24.6.98 liegt als Anlage 2 bei. Aus ihm gehen die neueren exakten Abmessungen beider Nieren hervor.
In Anlage 3 - Radiologie des KKH Uelzen vom 27.3.98 - wurden erstmals die ca.-Abmessungen beider Nieren genannt und damit auch die Schrumpfniere links bestätigt.

Zum Vergleich:
27.3.98: rechts 11,0 cm, links 7,0 cm (ca.)
3 Monate später: rechts 10,8 cm, links 9,6 cm (exakt)

Der Grund für das Aufsuchen eines Heilpraktikers im September '95 war nicht die Vorstellung, die Niereninsuffizienz könnte behoben oder gar eine tote Niere zu neuem Leben erweckt werden, sondern der Allgemeinzustand machte der Patientin viel mehr zu schaffen. Sie liebt ihren Beruf und konnte nun kaum noch ihre Hausarbeit schaffen.
Die in Anfüllen auftretenden Herzsensationen hatten vor ca. zehn Jahren schwach begonnen und in den letzten drei Jahren sprunghaft zugenommen. Zum obigen Zeitpunkt hielten Herzrasen mit Frequenzen von 120-140 p. Minute - verbunden mit Herzstolpern und Aussetzern - bis zu sechs Stunden an und blieben auch im Krankenhaus nicht therapierbar. Angst - Unruhe, inneres Zittern und sporadische Schwindelattacken komplettierten das Beschwerde-Menü. Frau B. war zu keiner Zeit mehr wirklich beschwerdefrei und leistungsfähig. Die internistische Behandlung bestand in den letzten drei Jahren aus Aponal, diversen Blutdrucksenkern - dreimaliger Einweisung in psychosomatische Kliniken und jetzt Dialyseempfehlung.

Nach ausführlicher Anamnese (Berichte wurden erst später vorgelegt) begann ich die Behandlung mit 1 Amp. s.c. Lachesis D 12.

Es hätte gute Gründe gegeben, hier mit Aconitum - Arnica o. ä. zu beginnen, ich ließ mich aber von der hektischen Sprechweise leiten. Gleich nach der glutäal verabreichten Spritze trat kurze Benommenheit auf - dann Druckschmerz im oberen re Kopf = Bla 7 - kurze Ohnmachtsnähe - Sohlenkribbeln -, dann schlug das Herz kraftvoller - Kopf klarer.

Nach ca. zehn Minuten gab ich p.o. ca. 20 Glob. Hepar sulf. C30. In abgeschwächter Form trat alles noch einmal so auf - dann wurde sie erheblich ruhiger - das hastige Sprechen wurde ruhig und klar!
Die fast deckungsgleichen Reaktionsabläufe auf diese beiden Homöopathika waren für mich von großer diagnostischer Bedeutung. Die Wirkungsweise beider Mittel ist sehr unterschiedlich - zeigen hier aber gleiche Reaktionsmuster - Kopf - Kreislauf - Blut - Herz - und der Hinweis auf den Blasenmeridian. Für mich war es nicht erstaunlich, aber aufschlußreich, daß das Herz zuletzt - die Niere aber gar nicht reagierte. Das augenscheinlich erkrankte und daher auch behandelte Organ war an seinem Untergang offensichtlich unschuldig! Es fählte sich nicht angesprochen und mußte daher auch nicht reagieren.

Nach weiteren 5-10 Minuten ließ ich p.o. ca. 20 Glob. Merc. sol. C 30 folgen. Fast spontan wurde der Kopf ganz klar - kein Schwindel mehr - Wohlbefinden. Meine Verdachtsdiagnose: Neurotoxische Nephrose links.
Zunächst galt es jedoch, die rechte Niere in ihrer Leistungsfähigkeit zu erhalten und zu verbessern.

Frau B. erhielt rezeptiert:
Orthosyphon D 6 20 ml 3xlOTr.
Okoubaka D 3 20 ml 3x10 Tr.
Hepar sulf. D 12 20 ml 3 x 10 Tr.
Aconitum C 30 +
Arnica C 30 je 10 g Glob.

Aconitum und Arnica waren für die Herzattacken und dann im Abstand von 2-3 Min. im Wechsel 10-20 Glob. zu nehmen. Sobald sich der Anfall abschwächt, sind die Einnahme-Intervalle zu strecken - dann beide Mittel wieder abzusetzen.
Die Patientin bekam Anweisung, mich bei jeder Irritation anzurufen, außer nachts. Das jetzige Wohlbefinden und die Aussicht auf ständig möglichen Kontakt gaben ihr die dringend notwendige Sicherheit. Der heutige Verlauf der Behandlung gab mir die Hoffnung, dass den oft lebensbedrohlichen Attacken hiermit die Spitze genommen werden konnte. Die zweite Behandlung erfolgte am 24.9.95. In den dazwischen liegenden drei Wochen hatten wir fünfmal miteinander telefoniert. Die ersten eineinhalb Tage waren ohne Anfall, dann aber heftiger Rüßckfall - ich nahm die Einnahmemenge sehr zurück und begann mit je 1 x pro Tag 5 Tropfen. Die Anfälle wurden sofort schwächer und die freien Intervalle länger. Wir konnten bei den drei Mitteln bleiben und langsam wieder bis auf 3 x 10 Tropf, steigern. Der Gesamtzustand von Frau B. hatte sich jetzt deutlich gebessert. Schwindel und inneres Zittern hatten sehr abgenommen. Das Herzstolpern begann immer mit übelkeit im Magen und schien im Th 6 seinen Ursprung zu haben. Eine so positive Entwicklung, und besonders nach einem so langen Leidensweg, verleitet Patient und Therapeut dazu, die Medikation so beizubehalten - das ist aber nur in Ausnahmen sinnvoll. Auf keinen Fall aber führt es zur Heilung. Die Anamnese weist auf eine gut 13 Jahre bestehende uterine Störung hin. Die Hormonspiegelkontrolle war normal ausgefallen. Wenn hier etwas vorlag, so mußte das chronischer Natur sein.
Ich begann mit 1 Amp. Ca - uteri Injeel s.c.
Sie reagierte prompt mit einem Anflug von Herzrasen, aber nur ganz kurz - danach war sie deutlich ruhiger als vorher. Ich machte dort weiter und gab p.o. 10 Tr. Adnexitis Nos. Pascoe.

Danach Räte - Erregung ohne Herzrasen - tiefe Ruhe und tiefere Atmung. Störungen im Hormon-Kreislauf, und die abgelaufenen Reaktionen lassen den Schluß darauf zu - gehen immer mit Pilzbesiedelung einher. Diese "Pilzbesiedelung" ist kein Befall von außen, sondern ein Arbeitsmechanismus unseres Körpers, den gesunden, aber z.Z. nicht einsetzbaren Arbeitsprozeß zu ersetzen. Ich gab 1 Amp. Utilin schwach s. c. Spontanes Herzrasen - nur kurz, dann Klopfen im Steiß - große Menge Harn! Ich hatte jetzt an zwei Stellen die Wirbelsäule markiert. Hier mußte die Behandlung fortgesetzt werden - rezeptiert wurden jetzt Flenin je 100 ml, Cefakliman N je 3 x 30 Tropfen zur Stärkung des Bindegewebes und Anregung des hormonellen Kreislaufes.
Sotalex wurde versuchsweise abgesetzt. Arnica und Aconitum C30 blieben für erneute Anfälle.
Nach einer weiteren Woche dann erstes Herzstolpern und Kälte im ganzen linken Thorax - ein Sotalex nahm eine Stunde nach Einnahme alle Beschwerden.
Die weitere Behandlung verlief nach gleichem Muster. Entscheidend für jeden Einsatz von Therapeutika war das Reaktionsmuster der Patientin, mit dem Ziel der Stabilisierung. Es fährt aber schrittweise zu den dem gesamten Symptomenkomplex vorgeschalteten Mechanismen.
Nach der sechsten Behandlung = Mai'96 war der RR stabil bei 130/80 - kaum noch Herzstolpern und -rasen bei viermal pro Woche Tennis - AZ sehr gut, wird aber die Ärztlicherseits immer wieder aufgedrängte Flüssigkeitsmenge nicht los und lagert Wasser ein.
Schwindel und inneres Zittern sind völlig ausgeblieben, Kreatinin mit 1.7 ermittelt.

Im Oktober '96 folgten Blasenentzündung und Durchfall - heftige Schmerzintervalle in beiden Nierenlagern, Kreatinin stieg auf 2,4 - auch die Herzsymptomatik war wieder da - nur abgeschwächter als vor einem Jahr.

Ihr ganzer Zustand war so viel besser geworden, daß die immer wieder auftretenden Rückschläge Frau B. nicht mehr sonderlich belasteten. Sie konnte wieder arbeiten und ihren geliebten Sport bis zu viermal pro Woche ausüben.

Ein heftiger Schub rezidivierender und im ganzen Körper wechselnder Entzündungsprozesse trat ein nach p.o. 10-15 Glob. Phosphorus D1000 und klang erst nach ca. sechs Wochen ab. Alle früheren Symptome traten gehäuft und heftigst wieder auf. Der RR schwankte von 130-240/80-125, Puls von 60-130!
In dieser Zeit waren Albomoheel - Reneel Apis Homacc - Aconitum C30 die wirksamsten und somit Hauptmittel - allen voran stand Aconitum C30, das oft alle 2-3 Minuten gegeben werden mußte, wenn mal eine Herzattacke auftrat.
Nach dieser Periode der Selbstreiniung fühlte sich die Patientin wie neugeboren.
RR bewegte sich bei 130-120/90-75.Puls normal - Kreatinin 1.5. Es gab Zeiten, in denen fühlte sie sich völlig gesund.
Ich begann jetzt systematisch nach Restentzündungen zu suchen. Nach Engystol folgte die ganze Carcimonserie der Firma Heel aufsteigend von Ca-Uteri bis Glioma Injeel, begleitet von Potentaten der in ihrem Umfeld vorhandenen Stoffe.
Ich begann mit 1 Amp. s. c. Asbest C 200 Sie reagierte mit heftiger Hitze im Kopf, die dann abwärts bis in die Füße ging. Danach fühlte sie sich sehr wohl.
ähnliche Beobachtungen machte ich auch bei anderen Patienten nach einem solchen Vorgehen. Diese von Kopf-zu-Fuß-Reaktionen treten besonders häufig auf nach dem Einsatz von aus Umweltgiften gewonnenen Potentaten.
Man darf wohl davon ausgehen, dass eine aus einem Stoff gewonnene Information = substanzfreies Potentat in einem lebenden Organismus nur eine solche Reaktion auslösen kann, wenn diese Substanz dem Körper bekannt ist und möglicherweise Schäden = Blockaden gesetzt hat. Bei einer von Kopf zu Fuß verlaufenden Reaktion müssen diese Blockierungen im ZNS stattgefunden haben.
So gesehen kann ein Organverfall durchaus auch durch eine Störung nervaler Ver- und Entsorgung entstehen bzw. vorkommen. Wird diese Störung nicht gelöscht, muß die periphere Erkrankung chronisch progredient verlaufen.
Da bei Frau B. die übelkeit stets mit Tremor und Schwindelattacken einherging und nach Utilin schwach ein heftiges Klopfen im Steiß zu spüren war, schloß ich als Grundursache auf ein neurotoxisches Grundgeschehen.
Eine durch Substanzen bewirkte Veränderung im Organismus kann wohl mit anderen Substanzen korrigiert werden - die eigentliche Störung aber bleibt dabei bestehen und wird nicht gelöscht.
Löschung = Schadensneutralisierung kann nur die substanzfreie Informationsmedizin leisten und entweder mit einer Hochpotenz aus der Verursacher Substanz oder einer ihr ähnlich strukturierten Substanz erreicht werden.

Die möglicherweise durch Asbest oder asbestähnliche Stoffe bei dieser Patien tin gesetzten Blockierungen im ZNS lagen in einem Areal, das für die linke Niere verantwortlich ist. Mit der Gabe von Asbest D 200 wurde diese Störung behoben und vom Kopf ausgehend der ganze Körper mit einem Energieschub versorgt.
Diesem Prinzip folgend kamen nacheinander Potentate aus Calcium-Läsern und Aspergillitiden sowie landwirtschaftlichen Stäuben zum Einsatz. Es genügt jedoch nicht, den Körper nach einer solchen Löschung allein zu lassen. Wenn diesem Prozeß aktiver Neuausbau folgen soll, so muß auch dafür gesorgt werden, daß die notwendigen Substanzen vorhanden sind. Hierzu gehört ausgewogene Ernährung - möglicherweise Nahrungsergänzungen und pflanzliche Präparate (Phytopharmaka) und deren Tiefpotentate (D2-D6). Als Nahrungsergänzungsmittel hat sich nach vielen Versuchen Cellagon-Aurum der Fa. H.-G. Berner, Altenholz, am besten bewährt in meiner Praxis.
Hier sei auf etwas Grundsätzliches hingewiesen. Ein Potentat ist keine Verdünnung, sondern bei den tiefen Potenzen D2-D8 eine Mischung aus Substanz + Information aus der gleichen Substanz. Bei weiter ansteigenden Potentaten spricht man von mittleren Potentaten, ab der Logschmidtschen Zahl = D 23 haben wir es mit substanzfreien Potentaten = reiner Informationsmedizin zu tun.
Diese folgt in erster Linie physikalischen Prinzipien.
Hierzu an anderer Stelle mehr. Diese Vorgehensweise, in der die Informationsmedizin (substanzfreie Potentate in unterschiedlichen Abstufungen) neurologische Blockaden ausfindig macht und löscht, ist die Voraussetzung dafür, chronisch degenerative Prozesse umzukehren, zumindest aber zum Stillstand zu bringen.
Dann erst folgt die sehr viel schwierigere Arbeit des Therapeuten.
Revitalisation eines erkrankten Organs oder Organsystems ist kein Selbstgänger. Gestatten Sie mir einen ganz banalen, aber hilfreichen Vergleich:
So wie ein - wo auch immer - geschädigtes Rohrleitungssystem durch Oxidation an vielen Stellen Schaden genommen hat, müssen alle diese Stellen gesondert angegangen werden. Für einen Mechaniker kein Problem, der Therapeut muß jedoch sehr umfangreiches Wissen auf den Gebieten der Anatomie, Pathophysiologie und Neuro-Toxizität haben, um diese Folgestörungen ausfindig zu machen und dann zu beheben. Anatomie ist kein großes Problem mehr. Pathophysiologie ist extrem umfangreich, aber in seinen Grundstrukturen weitestgehend bekannt. Die Neuro-Toxizität ist heute noch die große Unbekannt, schlechthin.

Wir wissen für unsere Arbeit jedoch zwei Dinge:

  1. Nerven sterben nicht, sie werden nur komatös. (Das alte Gehirn ist kleiner, aber die Zellen sterben nicht, von Prof. Dr. Herbert Haug, Ärzte-Zeitung 17.8.90).
  2. In jeder Sekunde sterben in uns ca. 7.000.000 Körperzellen ab - und werden neu geboren. Dieser Mechanismus funktioniert auch noch bis kurz vor unserem Ableben.

 

Wenn es uns also gelingt, die durch toxische Prozesse - gleich welcher Art - komatös gewordenen Nerven zu wecken", ist der erste Schritt getan. Für den Patienten ergibt sich hier allerdings ein neues und oft sehr großes Problem: Das erste, was ein neu erweckter Nerv tut, ist - weh". Der Patient bekommt Schmerzen! Dieses haben z.B. alle meine MS-Patienten erleben müssen. Dieses Thema wird aufgrund seines Umfanges jedoch an anderer Stelle ausführlich behandelt werden.
Es war mir jedoch wichtig deutlich zu machen, warum eine solche Behandlung auch nach vier Jahren noch nicht abgeschlossen ist und sein kann. Der Erfolg dieser Behandlungsweise, die von mir zusammengefaßt wurde als Angewandte und Negative Toxikologie (siehe Kasten), ist jedoch für die Patienten spürbar und für den Therapeuten belegbar. Für Frau B. steht die Dialyse-Behandlung zur Zeit nicht mehr zur Diskussion.
Für eine von wirtschaftlichem Denken geleitete Krankenkasse muß dieses Verfahren Fuß erst reizvoll sein. Bei dem obigen Krankheitsbild sind die Kosten und Folgekosten bekannt. Mit dieser Behandlungstechnik konnten Kosten gesenkt und Folgekosten vermieden werden. Allerdings fehlt dann das Argument für Beitragserhebungen!

Verfasser: Friedrich-W. Michaelsen

 


Literaturhinweise
Im zweihundertsten Jahr der Homöopthie: Ergebnisse und Erfolge der biochemischen Grundlagenforschung. Von g. Harisch, J. Dittmann / Biochemische Grundlagenforschung`96
Die Beeinflussung ausgewählter Parameter der Rattenleber durch Homöopthika Sulfur D6 und D12 im Vergleich mit nicht homöopathischen Sulfur-Verdünnungen gleicher Konzentration.
Von Doris Fuhrmann/Physiolog. Chemie Tierärztliche Hochschule Hannover `87
Wasser - Quelle des Lebens. Von Werner Bickel/österr. Wissenschaftsjournal
Kontrolliertes Knochenwachstum erscheint möglich. Von Friedr.-W. Michaelsen/Naturheilpraxis 5/99

Brauchwasser-Kontrolllauf

Brauchwasser-Kontrolllauf mit Negativer Toxikologie (Homöopathie) in Verbindung mit Magnetfeldtechnik "Aqua Fracktal / Uebele" (Umwandlung von Elementen)
- Versuch eines Wirksamkeitsnachweises im Schwimmbad -

Seit Oktober ´94 betreibe ich ein Innenraumschwimmbad von 33 m3 Inhalt bei 30° C zu Forschungszwecken. Das Bad wird ganzjährig täglich benutzt von 2 - 7 Personen (einschlieülich kleiner Kinder) für jeweils 20 - 30 Minuten pro Person. Ein Wasseraustausch erfolgt nicht, lediglich der Verlust durch Rückspülung - Verdunstung - etc. wird mit 300 - 800 l pro Monat ausgeglichen.

Die Reinhaltung erfolgt per:

üblicher Sandfilter-Anlage inkl. Kohlebeschichtung und Aqua Fractal-Wendel-Anlage "Uebele" (Anlage 1).

Aus Sicherheitsgründen werden zusätzlich 3 - 4 x monatlich 200 g Chlor + 1 x 1 Beutel Bayrol-Flocker beigegeben.

Die Aqua-Fractal-Wendel-Anlage "Uebele" ist eine patentierte Technik, in der um zwei starke Magnetblöcke im Abstand von ca. 30 cm aufgestellt eine kegelförmig gewundene Rohrleitung herum geführt wird - ansteigend und im Winkel von ca. 45 Grad enger werdend - um den ersten Magneten links und dann um den zweiten Magneten rechts herum "gewendelt".
Extrem verschmutze Gewässer mit über 30 Fremdsubstanzen konnten mit dieser Technik nachweislich gereinigt werden (Anlage 2 + 3).

Wie Sie aus der Anlage 1 - 3 entnehmen können, wurden diese Stoff-Fraktionen mit dieser Technik entweder in Grundelemente neu gebündelt und verloren, damit ihre Toxizität, beziehungsweise waren nicht mehr nachweisbar - oder hatten sich mit anderen toxischen Stoffen verbunden, weitere Einzelheiten auf Nachfrage beim Entwickler der Wendel.

Die Wendelanlage läuft gleichzeitig mit der Filteranlage in 8 von 24 h über Nachtstrom. Die zugeführten Chlormengen waren nach 16 h Wendeldurchlauf nicht mehr nachweisbar. Das Wasser war frei von pathologischen Keimen - die nicht toxischen Grundkeime blieben nicht nur erhalten, sondern hatten sich durchweg vedoppelt (Anlage 2).

Das so gewonnene Medium Wasser im weitestgehend neutralisierten Zustand erschien mir besonders gut geeignet, einerseits die Gesetzmäßigkeiten für

Angewandte und Negative Toxikologie

und dann die sich daraus ergebenden Gesetzmäßigkeiten für

Informations- und Regelkreismedizin

aufzuzeigen.

Die somit gewonnenen Erkenntnisse und Erfahrungen werden die Voraussetzung sein für eine

Prägungs- und Entwicklungsmedizin,

mit der es möglich sein wird, nekrotisiertes Gewebe (Zelltod) planmäßig neu aufzubauen.
Dass das machbar ist, belegen Anlage 4 und 5 (Knochen + Niere).

Um ein solches Arbeiten lehr- und erlernbar zu gestalten, müssen alle diesen Abläufen zugrunde liegenden Gesetzmäßigkeiten aufgedeckt werden.
Diese Grundlagen- und Prozess-Forschung ist in dem vorgeschilderten Medium möglich und führt zu erstaunlichen Ergebnissen.

Nachdem ich das Bad so ca. 4 Jahre betrieben hatte, unterstellte ich es der laufenden Kontrolle des Ordnungsamtes. Die Ergebnisse liegen als Anlagen 6 - 10 bei.
Der hohe Ammonium-Gehalt von 9.18 (Anlage 6) fiel besonders auf und war zugleich eine Substanz, zu der die Homöopathie einen direkten Bezug hat. Diesen hohen Ammonium-Gehalt im Schwimmbad mit Hochpotenzen aus eben dieser Substanz zu reduzieren wollte ich versuchen.

Ich begann Mitte August 1998 mit der täglichen Gabe von 50 Tropfen Ammonium carb. C 30 (DHU) über 4 Wochen.

In dieser Zeit sank der Ammonium-Gehalt von 9.18 auf 4.12. Die Oxidierbarkeit stieg dabei von vorher 4.53 auf jetzt 7.68 (Anlage 7 als Hinweis darauf, daß eine Oxidation/Verbrennung von Elementen stattgefunden hat).
Das Ergebnis war ermutigend.
Ich wechselte die Potenzen und stieg um auf C 100 und gab dem Bad diese Potenz nur noch 1 x pro Woche - bis Mitte Dezember 1998.

Der Ammonium-Gehalt blieb relativ konstant - nur leichter Anstieg. Ich gab jetzt dieses Potentat täglich - bis Mitte Januar 1999. Die dann erstellte Analyse vom 23.2.1999 ergab einen Ammonium-Gehalt von 2.41 mg/l, die Oxidierbarkeit wurde ebenfalls mit 2.41 ermittelt - bei einwandfreiem bakteriologischen Befund (Anlage 8). Dies zeigt, dass der Einsatz von Informationsmedizin (Hochpotenz einer Substanz) primär physikalische Wirkung zeigt.

Die so oft vertretene Hypothese in der Homöopathie, daß eine höhere Potenz - wenn sie denn paßt - wirksamer ist und seltener gegeben werden muß, hat sich hier zum Teil bestätigt, zeigt aber u.a. auch, dass eine exakt passende Hochpotenz - häufiger verabreicht - ein angestrebtes Ziel schneller zu erreichen und zu festigen, in der Lage ist.

Vom 11.01.99 - 17.01.99 stand die Anlage still, weil das Bad durch einen technischen Fehler zur Hälfte ausgelaufen war. Nach Wiederherstellung der Grundvoraussetzungen setzte ich die Arbeit fort.

Von Ende Januar bis Ende April 1999 wurde dem Bad täglich 100 Tropfen Ammonium carb. C 200 beigegeben. Die Analyse vom 21.04.1999 wies einen Ammonium-Gehalt von 0.3 aus (Anlage 10). Ein erneuter anstieg des Ammonium-Gehalts fand also - trotz gleicher Belastung - nicht statt.

Das bedeutet:
Ist eine Substanz durch den Kontakt mit einer Information (Hochpotenz) aus dieser, oder einer ähnlichen Struktur zu löschen, so muß umgekehrt auch ein Substanzaufbau möglich sein.
Der Aufbau einer solchen Struktur muß dann beginnen mit einer spezifischen Information. Der korrekte Einsatz einer solchen Information ist eventuell die Voraussetzung für den Aufbau einer Struktur. Wenn es erlernbar wird, welche Substanz sich von welcher vorangegangenen Information steuern läßt und wie dies vor sich geht, wären wir künftig in der Lage, Organrevitalisation planmäßig zu betreiben.

Ich wollte nachweisen, daß eine Substanz durch eine Information aus Derselben oder einer ihr ähnlichen beeinflußbar ist.

Wenn dieser Nachweis gelingt, darf man davon ausgehen, dass das Gleiche auch in umgekehrter Weise gültig ist.

Ist die toxische Ursache für einen Gewebezerfall gefunden, kann mit Negativer Toxikologie diese Fehlentwicklung gelöscht werden.

Dies ist möglicherweise die Voraussetzung dafür, dass ordnungsgemäß Neuordnung nekrotisierten Gewebes stattfinden kann.

Die dann folgende Phase wird skizziert als Informations- und Regelkreis-Medizin. Die Grenzen zwischen diesen beiden Prozessen sind sicherlich nicht klar zu ziehen, besonders, solange hier keine exakte Forschung betrieben wird.

Doch zurück zum obigen Experiment:

Die Oxidierbarkeit war anfangs hoch und stieg unter Ammonium carb. C 30 nochmals an. Danach blieb sie konstant im oberen Zulassungsbereich zwischen 2.0 - 2.4 mg/l. Trotz hohem Keimgehalt wurden Darmbakterien und coliforme Keime nur in 1 von 11 Anlalysen nachgewiesen.

In dem davor liegenden Prüfungszeitraum wurde die Chlorung - trotz höherer Personenbelastung - bewußt auf niedrigem Niveau gehalten. Die Nachkontrolle nach 48 h war dann wieder ohne Beanstandungen.

Dieser Kontrolllauf über 5 Jahre hat deutlich gezeigt, dass

  1. die Wendel-Anlage in der Lage ist, auf physikalischem Wege Toxine in Grundelemente zurück zu führen,
  2. die lebensnotwendigen Grundkeime ohne Abtötung erhalten bleiben,
  3. toxisch bedingte Entwicklungsprozesse mit der substanzfreien Informations-Medizin steuerbar sind.

Diese im Wasser gewonnenen Erkenntnisse lassen sich noch ergänzen und bestätigen durch die Arbeit von E. Schädlich, Fachhochschule Würzburg, veröffentlicht in der Ärztezeitschrift für Naturheilverfahren,

"Mikrobiologische, chemische und physikalische Veränderungen von Abwasserschlämmen durch Zugabe homöopathisch potenzierter Wirkstoffe" (Anlage 10).

Auch Günther Harisch - Institut f. Physiologische Chemie der Tierärztlichen Hochschule Hannover - konnte mit seiner 1986 in der DAZ veröffentlichten Arbeit

"Experimentell-pharmakologische Untersuchungen" (Anlage 12)

belegen, dass mit reiner Informations-Medizin in biochemische Prozesse auch im lebenden Organismus Einflußnahme möglich ist.

 

 

Verfasser: Friedrich-W. Michaelsen

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